Diese Fanfiction spielt etwa nach der 26. Episode, nachdem Neo- Tokio 3 wieder aufgebaut wurde. Sie befasst sich mit der Liebe zwischen Shinji und Rei. Diese Geschichte ist niemandem besonderes gewidmet, aber ich möchte alle meine Freunde und besonders Julia S. grüßen. Sollte jemand feststellen, dass meine FF mit seiner an einigen Stellen übereinstimmt, und sich darüber ärgert möchte ich mich dafür entschuldigen. Ebenfalls kann es vorkommen, dass einige Passagen unlogisch sind oder sich wiedersprechen oder einfach keinen Sinn ergeben, was aber daran liegt, dass ich diesen Text bei geistiger Umnachtung geschrieben habe.
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch:
Tobias Ficker
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Es war ein Tag wie jeder andere für Shinji und seine Freunde. Nachdem er ins Klassenzimmer kam lud Toji ihn zu seiner Geburtstagsparty ein. “Wer kommt den noch alles?” fragte Shinji. “Kensuke, Kasumi, Hikari, Asuka, ihren Freund Kazuki und Rei” erwiderte er. “Wer ist Kasumi?” “Sie ist ein Mädchen aus der anderen Klasse. Kensuke kann sie gut leiden und fragte mich, ob ich sie für ihn einladen könnte.” antwortete Toji. Er stieß Shinji mit dem Ellenbogen leicht an und sagte grinsend “Das wird eine heiße Party! wenn du verstehst, was ich meine. Ich habe Rei extra wegen dir eingeladen.” “Wegen mir?” fragte Shinji erschrocken. “Ja, ich weiß doch, dass du in sie verknallt bist.” behauptete Toji. Shinji erwiderte “Bin ich nicht... ähh... nicht richtig. Ich... kann sie gut leiden mehr nicht...” Mehr konnte er nicht sagen, da der Unterricht gerade begonnen hatte.
In der Mittagspause traf Shinji Rei auf dem Schulhof. Er fragt sie, ob sie zu Toji's Feier gehen wird. Sie antwortete in ihrer typischen Art “Vielleicht,... wenn du mich von zu Hause abholst?” Er erwiderte ihre Frage leicht errötet und spürte in seinem innern ein unbekanntes Glücksgefühl.
Als er sich am späten Nachmittag auf den Weg machte um Rei abzuholen war er sehr aufregt. Er trug eine schwarze Jeans mit einem Aufnäher über der linken Kniekehle auf dem “KoRn” stand (“KoRn” ist eine Kultband aus den USA Anm. d. Autors) und ein blau-oranges kurzärmliches Hemd. Allgemein machte er einen sehr gepflegten Eindruck. Nachdem er bei Rei ankam musste er wieder an die Sache denken die er erlebte als er zum ersten mal bei Rei zu hause war. (Die Sache mit der Brille im 3. Manga Anm. d. Autors)
Shinji klopfte, weil er wusste das Klingeln keinen Sinn hätte, da Rei's Klingel immer noch kaputt war. Sofort öffnete Rei ihm die Tür. Er fand sie bezaubernd. Sie trug zwar nur eine hellblaue Schlaghose und ein pinkes, bauchfreies Top, aber Shinji fand sie wunderschön, was er dann auch leise murmelte. “Was hast du gesagt?” fragte ihn Rei. Er hatte so viele Schmetterlinge im Bauch, dass er den Satz stotternd wiederholte. In diesem Augenblick gestand er sich selbst die Liebe zu Rei. Rei lächelte ihn an und sagte zu ihm “Danke, finde ich süß von dir. Lass uns gehen.” Shinji nickte leicht rot.
Anfangs war die Party noch so wie jeder andere auch, aber als nach etwa einer Stunde Asuka vorschlug ein Wetttrinken zu veranstalten, sollte sich alles ändern. “Nein, ich habe keine Lust dazu.” sagte Shinji. “Pah, ihr Kerle seid alle Feiglinge.” sagte Asuka spöttisch. Toji schrie Shinji an und sagte “Was? Das lässt du dir bieten? Los Shinji sauf die Alte unter den Tisch!!” Shinji wollte vor Rei kein Weichei sein, also willigte er ein. Was er lieber hätte sein lassen sollen.
Nachdem Toji und Kensuke das ganze Bier aus dem Kühlschrank und Keller holten, konnte es beginnen. Asuka, die auf keinen Fall verlieren wollte trank sehr schnell so viel wie möglich. Shinji, der dagegen noch nie ein Bier getrunken hatte war bereits nach seinem vierten Bier betrunken. Die anderen feuerten ihn und Asuka weiter an. Nun, da er richtig betrunken war wurde es langsam immer schlimmer. Er hatte keine Kontrolle mehr über seinen Körper, als er darauf auch noch Rei sah geriet alles aus dem Ufer, indem er anfing sie in einem Moment, wo sie ihm, den Rücken zuwendete zu begrapschen. Er betatschte ihren Po, worauf sie entsetzt aufschrie, sich umdrehte und den sabbernden Shinji sah. Darauf rannte sie dann nach hause.
Nachdem Shinji am nächsten Tag seinen Suff in Toji's Wohnzimmer ausgeschlafen hatte und endlich aufwachte, waren gleich zwei Menschen verstört. Zum einer Shinji, der sich an nichts erinnern kann und zum anderen Toji, der jetzt alles aufräumen muss. “Deine Show gestern fand ich irre!” sagte Toji stolz. “Wieso, was war denn gestern?” “Hast du es etwa schon vergessen?” fragte Toji. Shinji sagte, dass er einen kompletten Blackout habe. Darauf sagte Kensuke, der den beiden zuhörte, aber so tat als ob er schläft, damit er nicht mit beim Aufräumen helfen muss, “Du hast gestern Ayanami befummelt!” “Waaaaaaaas!!” schrie Shinji entsetzt. “Oh nein, jetzt habe ich es mir versaut.” war sein einziger Gedanke. Er warf den Putzlappen zur Seite, rannte aus der Wohnung und rief zu Kensuke und Toji “Ich muss zu Rei”. Kensuke und Toji reifen ihn hinterher “Und wer hilft uns jetzt beim Aufräumen?”
Shinji, der bis über beide Ohren in Rei verliebt war rannte so schnell er konnte zu ihrem Apartment. Nachdem er an die Tür klopfte und nach Rei rief, öffnete sich die Tür einen Spalt, dass er nur Rei's rotes Auge im dunkeln sehen konnte. “Verschwinde.” sagte sie und wollte die Tür wieder schließen. Noch bevor sie die Tür schließen konnte schob Shinji seinen Fuß zwischen Tür und Rahmen. “Ich möchte mich bei dir wegen gestern entschuldigen. Es tut mir wirklich sehr leid. Kann ich das irgendwie wieder gut machen?” fragte er während er sich für das schämte, woran er sich nicht mehr erinnern konnte. “Ja,” sagte sie “indem du verschwindest.”
Sie schloss die Tür und er sagte leise, aber so, dass sie es hören konnte “Aber... ich liebe dich.” Rei öffnete ihm wieder sofort die Tür und fragte, ob er diesen Satz wiederholen könne. “Ich liebe dich.” sagte er nur. Rei errötete etwas, bat ihn dann aber nach kurzer Zeit ein. Sie fragte ihn “Warum hast du das getan?” “Ich weiß es nicht, ich war betrunken. Ich werde es nie wieder tun. Das verspreche ich dir.” schwor er ihr darauf.
Rei war gerade beschäftigt für Shinji und für sich selbst einen Tee zu kochen. Er sah sich der weile etwas um. Plötzlich stellte er fest, dass sich Rei's Wohnung stark verändert hatte. Sie war nicht mehr so grau und trist, sonder sie wirkte etwas freundlicher. Die Wände und die Decke waren in einem zartem gelb gestrichen, die ganzen Bandagen und Pflaster waren vom Boden verschwunden. Außerdem hing ein großes Poster der britischen Band “Paradise Lost” über ihrem Bett.
“Du hörst Paradise Lost?” Rei antwortete “Ja, ich kann mich dieser Musik gut identifizieren.” Nach kurzer Zeit war der Tee fertig und beide unterhielten sich als sie den Tee tranken. “Shinji?” fragte Rei “Liebst du mich wirklich?” “Ja, das tue ich. Du bist die netteste und schönste Person die ich kenne.” sagte er ihr. Darauf sagte sie “Ich habe dich auch gern.” In diesem Moment war Shinji wie gelähmt. “Da ist wieder dieses schöne, warme Gefühl.” dachte er als er Rei beim Teetrinken beobachtete. “Sag mal bist du morgen bei dem Handballturnier?” fragte er. “Ja.” “Hast du was dagegen wenn ich dich abhole?” fragte er leicht zurückhaltend. “Nein... natürlich nicht.” Shinji sah auf die Uhr und sagte, dass er nach hause muss, da sich Misato sonst Sorgen macht. Rei brachte ihn noch zur Tür und als er sich verabschiedete gab sie ihm noch ein Küsschen auf die Wange, dann schloss sie Tür. Shinji brach fast in Euphorie aus nachdem sie Tür schloss. Er spürte dieses Gefühl immer mehr.
Am nächsten Tag wartete unser verliebter Shinji vor der Sporthalle auf Rei. Etwas kurz nach 15:00 Uhr kamen alle Sportlerinnen und einige Fans aus der Halle. Aber wo war Rei?
Es vergingen 10 Minuten, 15 Minuten und schließlich 20 Minuten und sie war immer noch nicht da. Darauf beschloss er in die Halle zu gehen. Er hatte sie überall gesucht, konnte sie aber nicht finden. Auf einmal hörte er ein sehr leises Weinen. Vor diesem Geräusch hatte er Angst, weil er nicht wusste, was ihn erwarten würde.
Er schlich durch die einsamen Gänge und das Weinen wurde immer ein kleines Bisschen lauter. Nach kurzer Zeit merkte er, dass dieses Geräusch aus der Mädchenumkleidekabine kam. Er traute seinen Augen nicht, was er dort sah. Auf dem Boden lag die nackte Rei, die sich vor Schmerzen den blutenden Intimbereich zuhielt, außerdem schwitze sie vor Angst. Shinji war in diesem Moment wie paralysiert, als er die verstörte Rei sah. Nach einem kurzen Zögern nahm er ein Handtuch und wollte es ganz leicht um sie legen, um ihr den Schweiß abzutrocknen. Als er das tun wollte, zuckte Rei noch mehr vor Angst zusammen.
“Ich will dich nicht verletzen.” sagte Shinji beruhigend, dann wickelte er es leicht um ihren blassen, traurigen Körper. Er half ihr auf die Beine und beide saßen auf einer Bank in der Kabine. Ihre zutiefst traurigen, roten Augen waren richtig lehr. “Komm ich helfe dir beim anziehen.” sagte Shinji, obwohl er Angst hatte, dass er sie verletzt, wenn er sie berührt. Sie nickte nur verzweifelt. Er schloss die Augen und half ihr sich wieder anzuziehen. Erst die dunkelblaue Unterwäsche, dann ihre hellgrauen Socken und dann ihre Schuluniform. Danach packte Shinji noch ihre Sportsachen in ihre Sporttasche. “Können wir jetzt nach hause?” fragte sie leise und heiser. “Ja, natürlich.” sagte Shinji.
Beide kamen bei Rei zu hause an. “Danke, dass du mir geholfen hast.” sagte sie noch immer etwas heiser. “Darf ich noch mit reinkommen?” fragte Shinji fürsorglich. “Ja.”
Sie gingen beide in ihre Wohnung, sie setzte sich auf ihr Bett und er ging in die Küche und fragte, ob er vielleicht einen Tee oder etwas zu Essen für sie machen solle. “Einen Tee bitte.” erwiderte sie. Nach ein paar Minuten war der Tee auch schon fertig und er ging mit ihm zu Rei. “Hier dein Tee, ich hoffe er schmeckt dir.” Rei nickte “Danke.”
Als sie den Tee austranken, fing Rei an zu weinen. “Was ist?” fragte Shinji betroffen. “Warum haben sie das getan?” sagte sie weinend und verzweifelt. Shinji konnte sich denken was sie getan hatten, wollte es aber dennoch wissen, da er Rei immerhin liebte. “Nach dem Turnier... *schnief*... als ich mit dem Duschen fertig war... *seufz*... waren da drei Typen...” sagte sie voller Traurigkeit “... sie haben mich dumm angemacht und dann... *schnief*... haben sie... haben sie mich vergewaltigt.” Auf einmal fing Rei an zu weinen wie noch nie. Als Shinji sie tröstete fragte sie “Würdest du das auch jemals machen?” Er erschrak und sagte “Nein, ich liebe dich und würde dich nie verletzen.” “Ich liebe dich auch.” sagte sie ganz leicht erfreut und gab ihm ein Küsschen auf den Mund.
Nachdem sich Rei erst einmal ausgeweint hatte legten sich beide aufs Bett, Shinji streichelte sie dabei etwas, um ihr zu zeigen, dass sie ihm vertrauen kann. Die frühe Abendsonne schien durch das große Fenster in Reis Wohnung. Es war ein sehr romantische Flair. Als Rei langsam einschlief deckte er sie zu und streichelte sie noch etwas am Rücken, bevor er sagte “Gute Nacht.”, ihr noch einen Kuss gab und dann an ihrer Seite einschlief.