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Geschrieben von Rayk Adam
1. Was ist das Positronen-Gewehr?
2. Was ist das "Cyclotron" ?
2a. Was hat das mit NGE zu tun?
3. Was ist ein "Positron" ?
3a. Wie stellt man Positronen her?
4. Wie funktioniert das Positronengewehr?
5. Wieso "erlöschen" die Positronen?
1. Bereits in Episode 6 wurde in NGE das Positronengewehr (Model
Scharfschütze) eingeführt. Gebaut wurde es von der JSSDF, es wurde
jedoch auf Befehl von NERV beschlagnahmt. Diese erschreckend starke Waffe konnte sogar das AT-Feld von Ramiel zerstören.
Dazu war jedoch die gesamte Energie Japans vonnöten (ca. 180 Millionen
KW), diese wurde in der Operation "Yashima" gesammelt.
In späteren Episoden wurden die EVAs dann mit besseren Versionen (einer
tragbaren und dem "Positronen-Schützen-Gewehr") ausgerüstet,
2. Ein Cyclotron ist ein ringförmiger Teilchenbeschleuniger. Er wird im
Wissenschaftsbereich Elementarteilchenphysik benutzt, um die Anfangsmomente des Universums nachzustellen. Mit diesen lassen sich Tests über die Beschaffenheit von Elementen durchführen. Der grösste
dieser
Beschleunigeranlagen, HERA (Hadron-Elektron-RingAnlage) 6,3 km Durchmesser,
befindet sich auf dem Gelände der DESY (Deutsches ElektronenSYnchrotron)
in Hamburg.
Ausserdem wird auch die Zentrifuge (der Astronautentrainer) der Nasa als Cyclotron bezeichnet.
2a. Im Falle von NGE ist es wohl so, das sich unter Neo-Tokio-3 ein solcher Teilchenbeschleuniger befindet. Denn die Energiemengen für die Waffe sind enorm. In Episode 6 war ganz Japan ein solcher Beschleuniger, die Energie aus dem ganzen Land kam gebündelt an einem Punkt an. In späteren Episoden waren die Waffen mit der Stadt (oder sogar der Geofront) durch ein Kabel verbunden. Anzeichen dafür gibt es im Inneren der Geofront nicht, jedoch könnten die Häuserblocks von Neo-Tokio-3 als Kühltürme
benutzt werden.
Das hätte den Vorteil, das NERV nicht mehr von Japan abhängig wäre
und seine "Munition" selbst herstellen könnte. Ausserdem ist in der
Geofront genug Platz für eine solche Maschine.
3. Nach dem das Unversum entstanden war, existierte im Raum nur Strahlung und Kleinst-Teilchen wie Elektronen (Negative Ladung) und die Positronen (Positive Ladung).
3a. Proton-Proton-Reaktion = 2 Wasserstoffatome prallen mit hoher Geschwindigkeitaufeinander und verschmelzen. Es entsteht das schwere Wasserstoffisotop Deuterium. Dieser Prozess findet bei einer Temperatur von
10 - 20.000.000 °C statt. Dabei bildet sich ein Positron. Solche Temperaturen
findet man nur in Sternen wie der Sonne, auf der Erde gibt es soetwas (noch)
nicht.
Prob: Wie hat es NERV geschafft, solche Hitze herzustellen? Gibt es im inneren der Geofront etwa einen Kernschmelze-Reaktor? Und was macht NERV mit diesen hohen Temperaturen? Denn Neo-Tokio-3 kommt als Kühlsystem nicht
in Frage, weil die Hitze zu stark ist und die Stadt schmelzen würde. Vielleicht
hat der unterirdische See etwas damit zu tun. Zumindest bekommt NERV so den
Strom für die EVAs direkt geliefert.
4. Das Gewehrlaufsystem bündelt die Positronen in einen einzelnen Strahl
oder in Positronenkugeln (dies war bei dem Gewehr von EVA-02 der Fall). Mit
hoher Wahrscheinlichkeit wird dies mit Hilfe von Magneten bewerkstelligt, die
die Positronen in der Bahn hallten, bzw leiten. Es muss sich dabei um Elektromagneten handeln, denn sonst wäre die Waffe nicht wegzulegen, da
sie am Boden haftenbleiben würde (Wirkung zwischen Anziehungskraft und Erd- Magnetfeld).
Die Beziehung des Magnetfeldes und dem Positronenstrahl wird durch einen Computer der Waffe geregelt. Der Strahl schiesst "wegen der Erdrotation,
Magnetfeldern und der Schwerkraft nicht geradeaus" (Ritsuko in Band 3 "Weiße
Narben"). Wahrlich ist es schwer sich vorstellen, das die Waffe wegen der
Erdrotation daneben zielen sollte. Aber Ritsuko sagt auch: "Eigentlich
handelt es sich um eine Präzissionsmaschine, sie ist aber in Eile zusammengebaut...". Denn die Erdrotation ist in diesem Falle ausser Acht
zulassen, sie wirkt sich wenn überhaupt nur minimal aus, ausserdem bewegen
sich alle Objekte mit der Erde. Das gilt für die Waffe sowie für Ramiel
(er bohrt sich ja gerade in Richtung HQ.) Die Erdrotation ist in Episode 22 von
Wichtigkeit, weil Arael sich im Erdorbit befindet und sich nicht mit der Erde
bewegt.
5. In Episode 22 wird gesagt: Die Positronen erlöschen. Das ist in dem
Sinne richtig, weil die Positronen sich mit den Elektronen verbinden und gleichzeitig zu Energie auflösen. Dabei bilden sich am Berührungspunkt
Materie/Antimaterie (oder in dem Fall Elektron/Positron) Gasionen, da Luft ein Gasgemisch ist. Dieser Vorgang läuft auch im Weltraum ab, da sich im Orbit der Erde Spuren von Gasen befinden. Da die Zahl der Positronen begrenzt
ist, werden sie nach und nach verbraucht. Damit lässt sich das Glühen
des Energiestrahls mit folgender Gleichung erklären:
E(-) + P(+) = E
E(-) = Elektron (negative Ladung)
P(+) = Positron (positive Ladung)
E = Energie
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